Die Mate Tee Zubereitung

Bevor man sich mit der Zubereitung von Mate Tee beschäftigt, sind Informationen über das zunehmend beliebte Aufgussgetränk äußerst hilfreich. Grund dafür ist die Tatsache, dass dem Genuss von Mate Tee viele heilende Kräfte nachgesagt werden. Dazu zählt etwa die basische Wirkung oder die Fettverbrennung. Einige Stimmen sprechen dem Tee sogar eine berauschende Wirkung zu, doch dabei dürfte es sich hauptsächlich um das sanfte Koffein handeln. Er entspannt – was bei manchen Menschen sicher schon als berauschend, fast wie eine Droge, empfunden wird.

 

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Was ist Mate Tee genau und woher kommt er?

Der Mate Tee stammt von Mate-Strauch oder auch Mate-Baum genannt. Dieser wiederum gehört zur Gattung der Stechpalmen und ist bis heute in den südamerikanischen Ländern Argentinien, Brasilien und Uruguay beheimatet.
Die Erntezeit der Mate Frucht liegt zwischen Mai und September. Der spanische Name „Yerba“ bedeutet übersetzt Kraut, jedoch gehört der Baum, rein biologisch betrachtet, nicht zu den Kräutern.

Die traditionelle Zubereitung in einer Kalebasse

Mate KalebasseMöchte man Mate Tee traditionell zubereiten, dann wird dieser aus einer Kalebasse getrunken. Als Kalebasse wird das ausgehöhlte und getrocknete Stielende eines Flaschenkürbisses bezeichnet (calabaza).
Um aus einem Flaschenkürbis ein Trinkgefäß herstellen zu können, muss dieser quer durchgeschnitten werden. Dadurch erhält man ein becherähnliches Gefäß, welches anschließend ausgehöhlt werden kann, um dann getrocknet zu werden. Je nach Tradition oder Region können diese Kalebasse ganz unterschiedliche Formen und Größen annehmen.

In der heutigen Zeit muss die Kalebasse nicht unbedingt aus einem Kürbis geschnitzt sein. Es kann auch ein Holzmaterial verwendet werden. Bevor man die Kalebasse nutzen kann, muss sie richtig für die Nutzung vorbereitet werden. Der Kürbis selber enthält Bitterstoffe, die sich bei falscher Handhabung im Mate Tee lösen würden. Um das zu verhindern, sollte der Kürbis mit dem Mundstück einer Bombilla – dem Trinkhalm aus Bambus – sorgfältig ausgehöhlt werden. Anschließend wird die Kalebasse mit Mate Teeblättern ausgelegt und mit Wasser übergossen. Danach lässt man das Gefäß 24 Stunden durchziehen. Die Kalebasse wird anschließend ausgeleert und getrocknet.

Es ist enorm wichtig, die Kalebasse komplett auszutrocknen, denn ansonsten wird die Freude über den Trinkbecher nur kurz währen. Dieses „Präparieren“ ist jedoch ein einmaliger Vorgang.

Guampa und Bombilla – was ist das genau?

Die Guampa ist ein Trinkgefäß für den Mate Tee, welches aus unterschiedlichen Materialien bestehen kann. Ursprünglich wurde es aus Horn gefertigt und in den südamerikanischen Ländern dürfte die Guampa auch heute noch ganz klassisch daraus bestehen. Verziert wird der Trinkbecher mit Silber, Metall oder Holz.
Die Bombilla hingegen ist ein traditionelles Werkzeug, um den Mate Tee zuzubereiten beziehungsweise um ihn wie ein Strohhalm zum Trinken des Tee zu nutzen. Die Bombilla besteht aus drei Teilen: Am unteren Ende befindet sich ein Sieb, das verhindert, dass Teeblätter eingesogen werden, in der Mitte befindet sich der Trinkhalm und am oberen Ende sitzt das Mundstück. Sie wird zudem als Schaber für die Trinkgefäßherstellung genutzt, aber auch zum Umrühren.

So wird der Mate Tee richtig zubereitet

Die richtige Zubereitung des Mate Tees ist eine kleine Wissenschaft für sich. Um vollen Genuss und Wirkung zu erhalten, sollte die traditionelle Art und Weise gewählt werden.

Im ersten Schritt wirmate zubereitungd die Kalebasse mit den Blättern des Mate Strauchs gefüllt. Nun die Blätter leicht mit Wasser anfeuchten, an den Rand der Kalebasse drücken und die Blätter eine Weile durchziehen lassen.
Anschließend wird der Mate Tee mit rund 95 Grad heißem Wasser aufgefüllt. Hier ist es wichtig, den Tee nicht einfach in die Kalebasse zu füllen. Er fließt langsam an der Bomilla entlang in das Gefäß. Danach – genießen. Den Mate Tee richtig zubereiten kann mit den richtigen Materialen sehr einfach sein. Auf YouTube gibt es das ein oder andere hervorragende Video dazu.

 

Mate Tee kalt genießen

In Südamerika gibt es eine weitere äußerst beliebte Form des Mate Tee: Tereré. So wird das Aufgussgetränk genannt, wenn es mit Eiswasser aufgegossen wird. Insbesondere in den heißen Sommermonaten löst der Tereré als Volksgetränk den heißen Mate Tee gerne ab. Die Dosierung der eingefüllten Blätter des Mate-Strauches ist gleich wie beim heißen Genuss.
Natürlich lässt sich Mate Tee neben der heißen Zubereitung auch kalt zubereiten, wodurch er gerade auch an europäischen heißen Tagen eine besondere Erfrischung bietet. Mit einem Teebeutel ist er fix zubereitet – auch wenn diese Form der Zubereitung nichts Traditionelles an sich hat. Dazu wird der Teebeutel einfach in eine Kanne gehängt und mit Wasser aufgefüllt, danach den Tee für rund 3 Minuten ziehen lassen. Mit einem Löffel wird der Teebeutel anschließend herausgenommen. Das Aufgussgetränk kann so auch als Eistee genutzt werden und stellt im Sommer eine großartige Erfrischung, ähnlich Limonade – nur gesünder – dar.

Eine weitere Möglichkeit Mate kalt zu genießen, ist in Kombination mit dem Kombucha Teepilz, weiter Informationen hierüber findet ihr auf dieser Seite.

Mate Tee im Teebeutel? Zubereitung ohne Kalebasse

 

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Mate Tee ist, wie oben bereits erwähnt, in ganz unterschiedlichen Varianten (geröstet, gemahlen) erhältlich. Eine sehr einfache Zubereitung und die optimale Geschmacksvielfalt ergeben sich jedoch nur mit der traditionellen Zubereitung. Als Teebeutel ist der Mate Tee immer noch sehr lecker, jedoch nicht so intensiv wie die traditionelle Zubereitung. Mate Tee ist übrigens auch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich, so gibt es ihn beispielsweise auch grün mit Guarana oder mit Zimt. Ob man ihn in der Teebeutel-Variante lange ziehen lassen sollte, steht im Allgemeinen auf der Verpackung. Diese zeitliche Angaben empfiehlt es sich einzuhalten, da Mate-Tee zu den Arzneitee zählt.
Möchte man jedoch die zahlreichen Wirkungen, darunter die Wirkung beim Fasten oder bei der Diät erzielen, dann empfiehlt sich die traditionelle Zubereitung, da hier die Inhaltsstoffe am intensivsten vom Körper und besonders vom Entgiftungsorgan – der Leber – aufgenommen werden.

Bildquelle: Ariel López – flickr.com

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